ADHS, Konzentration und Impulssteuerung

Viele Kinder sind lebhaft, verträumt oder ungeduldig – das gehört zum Aufwachsen dazu. Manchmal jedoch fällt es einem Kind dauerhaft schwer, bei einer Sache zu bleiben, sich zu strukturieren oder Impulse zurückzuhalten. Wenn das Schule, Familie und Freundschaften spürbar belastet, kann eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) dahinterstehen.
Woran Sie es erkennen können
Betroffene Kinder und Jugendliche verlieren häufig den Faden, vergessen Aufgaben oder Materialien und lassen sich leicht ablenken. Andere reagieren impulsiv, unterbrechen, handeln bevor sie nachdenken oder finden kaum zur Ruhe. Nicht selten entsteht ein Kreislauf aus Ermahnungen, Frust und sinkendem Selbstwert – bei allen Beteiligten.
Wie die Therapie ansetzt
Am Anfang steht eine sorgfältige Diagnostik, denn ähnliche Schwierigkeiten können ganz verschiedene Ursachen haben. Zeigt sich eine ADHS, arbeiten wir verhaltenstherapeutisch an alltagsnahen Strategien: Aufgaben in überschaubare Schritte gliedern, Konzentration trainieren, Impulse bewusster steuern und Erfolge sichtbar machen. Ebenso wichtig ist die Beratung der Eltern – klare Strukturen und ein wertschätzender Umgang entlasten den Familienalltag oft deutlich.
Ziel ist nicht, ein Kind „ruhigzustellen“, sondern ihm zu helfen, seine Stärken zu nutzen und sich im Alltag wieder kompetenter zu fühlen.
Wie eine Behandlung im Einzelnen abläuft, lesen Sie unter Ablauf einer Therapie. Bei Fragen erreichen Sie mich jederzeit per E-Mail oder Telefon.
