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Ablauf der Therapie

Der Weg durch eine Psychotherapie ist bei jedem Menschen ein anderer – und doch folgt er einigen wiederkehrenden Phasen. Damit Sie und Ihr Kind wissen, was Sie erwartet, beschreibe ich hier Schritt für Schritt, wie eine Behandlung in meiner Praxis in der Regel verläuft.

Behandlungsraum der Praxis Lehnert – ruhiger Ort für das ErstgesprächMaterialien für die verhaltenstherapeutische Arbeit mit Kindern und JugendlichenEinladend gestalteter Therapieraum der Praxis Lehnert in Hofheim am Taunus
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    Kennenlernen & Beziehungsaufbau

    Eine Psychotherapie kann nur gelingen, wenn die „Chemie" zwischen Patient_in und Therapeutin stimmt. Deshalb steht am Anfang das Kennenlernen: Wir nehmen uns Zeit herauszufinden, ob eine vertrauensvolle und tragfähige Beziehung entstehen kann. Gerade jüngere Kinder brauchen zunächst das Gefühl, sicher und angenommen zu sein – oft ist es sinnvoll, die ersten Gespräche mit den Erziehungsberechtigten zu führen.

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    Diagnostik & Anamnese

    Damit die Unterstützung ihr Ziel erreichen kann, ist eine genaue Analyse der aktuellen Schwierigkeiten nötig. Neben der Anamnese – der Vorgeschichte des_der Patient_in – nutze ich verschiedene standardisierte Diagnostikinstrumente wie Fragebögen, Interviews und Tests. Diese werden individuell zur jeweiligen Fragestellung ausgewählt, sodass ein klares und gemeinsames Verständnis der Situation entsteht.

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    Behandlungsplan & Therapieziele

    Am Ende der Diagnostikphase wird gemeinsam ein Behandlungsplan erstellt, der die Therapieziele festlegt. Das können zum Beispiel die Stärkung des Selbstwerts, Unterstützung im Erziehungsverhalten, der Aufbau sozialer Kompetenzen, der Abbau aggressiver Verhaltensweisen oder das Erlernen von Strategien zur Stressbewältigung und Impulssteuerung sein. Die Ziele bestimmen wir immer zusammen – Sie behalten die Richtung selbst in der Hand.

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    Therapeutische Arbeit & Übungen

    Nun betrachten wir gemeinsam Gefühle sowie problematische Denk- und Verhaltensweisen. Ziel ist es, das eigene Handeln im Zusammenhang zu verstehen und zugrunde liegende ungünstige „Glaubenssätze" oder ein überforderndes „Lebensmotto" (z. B. „Ich muss perfekt sein, sonst liebt mich keiner") zu erkennen. In Übungen werden neue Techniken erlernt, Ressourcen aktiviert und ein hilfreicher Umgang mit belastenden Mustern gefunden. Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten.

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    Rückfallprophylaxe

    Zum Abschluss folgt die Rückfallprophylaxe. Wir reflektieren gemeinsam die Therapie, festigen das Gelernte und übertragen es auf mögliche neue Herausforderungen. So entsteht ein „Werkzeugkasten" an Bewältigungsmethoden, auf den Ihr Kind auch nach der Behandlung zurückgreifen kann.

Kosten, Antrag & erster Termin

Für die Anmeldung ist keine ärztliche Überweisung nötig. Alle Informationen zur Beantragung sowie zu den Kosten einer Therapie finden Sie auf der Seite Kosten. Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Kind machen oder selbst Unterstützung suchen, melden Sie sich gern – gemeinsam finden wir in Ruhe heraus, wie ich Sie begleiten kann.

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