Häufige Fragen
Viele Eltern, Jugendliche und junge Erwachsene haben vor dem ersten Kontakt ähnliche Fragen. Die wichtigsten habe ich hier zusammengestellt. Finden Sie Ihre Frage nicht? Dann schreiben Sie mir gerne über das Kontaktformular.
Anmeldung & Kosten
Braucht mein Kind eine Überweisung, um einen Termin zu bekommen?
Nein. Meine Praxis ist eine reine Privatpraxis – für die Anmeldung ist keine ärztliche Überweisung nötig. Sie können sich direkt an mich wenden und einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren.
Wie melde ich mein Kind an und wie schnell ist ein Termin möglich?
Am einfachsten erreichen Sie mich per E-Mail oder über das Kontaktformular – telefonisch bin ich nur schlecht erreichbar. Regelmäßig werden Therapieplätze frei; bitte haben Sie aber Verständnis, dass gerade die begehrten Nachmittagstermine nicht immer sofort verfügbar sind. Sobald ein passender Platz frei wird, melde ich mich bei Ihnen.
Wer übernimmt die Kosten einer Psychotherapie?
Die Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode. Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten daher in der Regel vollständig oder anteilig – je nach Ihrem Vertrag. Unabhängig vom Versicherungsstatus können Sie die Behandlung auch als Selbstzahler_in in Anspruch nehmen. Für gesetzlich Versicherte werden die Kosten von den Krankenkassen in der Regel nicht übernommen; das Kostenerstattungsverfahren wird leider immer seltener akzeptiert, sodass gesetzlich Versicherte derzeit nur als Selbstzahler_innen behandelt werden können. In bestimmten Fällen ist zudem eine Finanzierung über das Jugendamt möglich. Alle Einzelheiten finden Sie unter Kosten.
Für welche Altersgruppe ist die Praxis da?
Ich behandle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre. Auch für junge Erwachsene an der Schwelle zu Ausbildung, Studium oder Beruf ist Raum – etwa bei Fragen der Orientierung und der Ablösung vom Elternhaus.
Ablauf & Angebot
Wie läuft der Beginn einer Therapie ab?
Am Anfang steht ein Erstgespräch. Es dient dazu, organisatorische Fragen und den Behandlungsanlass zu klären und gemeinsam zu spüren, ob die „Chemie" stimmt. Bei jüngeren Kindern ist es meist sinnvoll, zunächst einen Termin mit den Erziehungsberechtigten allein zu führen. Wie es danach mit Diagnostik, Behandlungsplan und Therapie weitergeht, lesen Sie unter Ablauf der Therapie.
Wie lange dauert eine Therapiestunde?
Eine Therapiestunde dauert 50 Minuten. Wie häufig und über welchen Zeitraum Termine stattfinden, richtet sich nach dem individuellen Bedarf und wird gemeinsam abgestimmt.
Findet die Therapie auch als Videotherapie statt?
Ja. Neben der Behandlung vor Ort in Hofheim am Taunus biete ich auch Videotherapie an. Ob und wann das sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam – gerade zu Beginn ist der persönliche Kontakt besonders wichtig.
Werden die Eltern in die Therapie einbezogen?
Ja. Gerade bei jüngeren Kindern gehören Elterngespräche und – wo hilfreich – Erziehungsberatung und -training zur Behandlung dazu. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen rückt die eigenständige Arbeit stärker in den Vordergrund; die Eltern werden dann altersangemessen eingebunden.
Bieten Sie auch Gruppentherapie an?
Der Regelfall ist die Einzeltherapie. Darüber hinaus sind Gruppenangebote – etwa zu sozialen Kompetenzen oder Konzentration – für die kommenden Jahre (2026/2027) in Planung. Sprechen Sie mich bei Interesse gerne an.
Vertraulichkeit & Notfall
Unterliegen Sie der Schweigepflicht – auch gegenüber den Eltern?
Ja. Als Psychotherapeutin unterliege ich der gesetzlichen Schweigepflicht; ohne Ihr Einverständnis werden keine Gesprächsinhalte weitergegeben. Für Jugendliche ist ein geschützter, vertraulicher Rahmen besonders wichtig – die Eltern werden altersangemessen einbezogen, ohne dass persönliche Inhalte ungefragt weitergegeben werden. Eine Grenze besteht dort, wo eine ernste Gefahr für Leben oder Gesundheit droht; dann hat der Schutz Vorrang.
Was kann ich tun, wenn es meinem Kind akut sehr schlecht geht?
Meine Privatpraxis ist keine Akut- oder Kriseneinrichtung und außerhalb der Sprechzeiten nicht erreichbar. Besteht für Ihr Kind akute Gefahr, wählen Sie bitte sofort den Notruf 112. Eine Übersicht rund um die Uhr oder zu festen Zeiten erreichbarer Hilfen – von der Telefonseelsorge über das Kinder- und Jugendtelefon bis zum ärztlichen Bereitschaftsdienst – finden Sie unter Notfallkontakte.
Sie möchten ein Erstgespräch vereinbaren oder haben eine Frage, die hier nicht beantwortet ist?
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