Mobbing und soziale Kompetenz

„Ich gehöre nicht dazu.“ Dieser Satz steckt hinter vielen stillen Krisen von Kindern und Jugendlichen. Ausgegrenzt oder gemobbt zu werden – in der Klasse, im Verein oder in den sozialen Medien – hinterlässt Spuren und kann das Selbstbild nachhaltig prägen.
Mögliche Anzeichen sind:
- Unlust oder Angst, in die Schule zu gehen
- Rückzug, Gereiztheit oder ungewohnte Traurigkeit
- körperliche Beschwerden ohne klaren Anlass
- ein sinkendes Selbstwertgefühl
Was in der Therapie geschieht
Zuerst geht es darum, Ihr Kind zu entlasten und ernst zu nehmen: Mobbing ist nie die Schuld der Betroffenen. Gemeinsam schauen wir, welche Situationen belasten und welche Wege es aus ihnen gibt. Ihr Kind kann üben, Grenzen zu setzen, Konflikte einzuordnen und sich Unterstützung zu holen – im geschützten Rahmen und mit konkreten Handlungsmöglichkeiten.
Ein zweiter Baustein ist die Stärkung sozialer Kompetenzen: eigene Bedürfnisse wahrnehmen und ausdrücken, auf andere zugehen, mit Ablehnung umgehen. Wo es sinnvoll ist, beziehe ich das Umfeld – Eltern und, in Absprache, die Schule – mit ein, denn Veränderung gelingt am besten gemeinsam.
So kann aus dem Gefühl der Ohnmacht Schritt für Schritt wieder Handlungsfähigkeit werden – und das Vertrauen, den eigenen Platz behaupten zu dürfen.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind leidet, sprechen Sie mich gern an. Per E-Mail oder Telefon finden wir einen ersten Termin.
