# Ängste, Schulangst und sozialer Rückzug
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![Symbolbild zum Thema Ängste, Schulangst und sozialer Rückzug]

Angst ist ein sinnvolles Gefühl: Sie warnt uns und schützt uns. Doch wenn Ängste übermächtig werden, den Alltag einschränken oder gar nicht mehr zur Situation passen, leiden Kinder und Jugendliche oft still – lange bevor es die Umgebung bemerkt.

## Wenn die Angst den Alltag bestimmt

Das zeigt sich ganz unterschiedlich: als Bauchschmerzen vor der Schule, als Sorge, etwas falsch zu machen, als Panik in Prüfungen oder als wachsende Vermeidung. Manche Jugendliche ziehen sich zurück, meiden Verabredungen und Situationen mit anderen und geraten so in eine Isolation, die die Angst weiter verstärkt.

## Schritt für Schritt zurück

In der Verhaltenstherapie schauen wir zunächst gemeinsam, was die Angst auslöst und aufrechterhält. Dann nähern wir uns dem Befürchteten behutsam und in einem Tempo, das sich sicher anfühlt. So kann Ihr Kind die Erfahrung machen: „Ich halte das aus, und es geht vorüber.“ Entspannungs- und Gedankentechniken helfen, Anspannung zu regulieren, und stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Wo es hilfreich ist, beziehe ich auch die Eltern mit ein, damit Ihr Kind sich zu Hause verstanden und getragen fühlt. Niemand muss diesen Weg allein gehen. Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Kind machen oder selbst unter Ängsten leiden, melden Sie sich gern per E-Mail oder Telefon – im Erstgespräch klären wir in Ruhe, wie eine Unterstützung aussehen kann.

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